Der eingebildete Kranke

Der eingebildete Kranke
von Molière
Angélique ist verliebt. Doch ihr hypochondrischer Vater Argan, der ständig seinen Arzt und seinen Apotheker um sich haben muss, hat seine Tochter schon dem Neffen des Arztes versprochen, um medizinische Hilfe in Zukunft kostensparend in der Familie zu haben. Der Heiratskandidat ist ein stocksteifer, emotionsloser Pragmatiker, der seine charmanten Phrasen auswendig lernt und sie deshalb schon mal bei der falschen Person anbringt. Als einzige Alternative zu dieser Heirat bietet Argan seiner Tochter den Weg ins Kloster an. Er wird in seinen Plänen von Béline, seiner 2. Ehefrau unterstützt. Aus purem Eigennutz, wie sich herausstellt, denn Argan hat ihr sein gesamtes Vermögen vermacht. Béline wartet aber nur darauf, dass Angélique aus dem Weg und Argan unter der Erde ist. Derweil heuchelt sie ihrem „kranken“ Mann Besorgnis vor und intrigiert gegen den Rest der Familie, die den Patriarchen trotz seiner „Macke“ wirklich lieb haben.

Doch Hausmädchen Toinette hält energisch und tatkräftig sämtliche Fäden in der Hand. Um die drohende Zwangsheirat zu verhindern und Argan die Augen über seine durchtriebene Ehefrau zu öffnen, heckt sie einen einfachen, aber wirkungsvollen Plan aus.

Die Personen und ihre Darsteller

Argan, ein eingebildeter Kranker Phillip Sachs
Angèlique, Argans Tochter Julia Gottmann
Bèraldine, Argans Schwester Sophia Ithaler
Monsieur Diafoirus, Arzt Josef Wilfling
Monsieur Purgon, Argans Arzt Gerhard Duffek
Bèline, Argans zweite Frau Sonja Lammer
Louison, Argans jüngere Tochter Saskia Grasser
Clèante, Geliebter von Angèlique Jürgen Kulmer
Thomas Diafoirus, sein Sohn Daniela Höllerl
Monsieur Fleurant, Apotheker Josef Wilfling 
Monsieur Bonnefoy, Notar Josef Wilfling
Toinette, Dienstmädchen Christiane Krieger
Technik Thomas Pammer
Maske Monika Grasser
Souffleuse Magdalena Wilfling
Regie Gerhard Duffek
 Bühnengestaltung u. Malerei Michaela Hofer

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